Archiv der Kategorie: Allgemeines

Ich bin unmittelbar!

„Es gibt kein Mittel zwischen mir und anderen. Ich bin unmittelbar: in der Begegnung“ (Moreno zit. in Waldl (2006) Begegnung – J.L. Moreno Beitrag zu Martin Bibers dialogischer Philosophie. S. 20; http://www.waldl.com/downloads/Moreno_Buber.pdf)

Soziale Innovation

Ich verstehe unter Sozialen Innovationen ein Arbeiten an der

  • Optimierung und kontinuierlichen Verbesserung (= Qualität) von Prozessen/Strukturen in Teams und Organisationen/Unternehmen
  • Neuentwicklung von Strukturen, Kooperations- und Kommunikationsmodellen aber auch Dienstleistungsangeboten
  • Neuentwicklung von Geschäfts- und Kooperationsmodellen die soziale Themenstellungen aufgreifen und bearbeiten/lösen

Schönes und anregendes Tool für die Jahresplanung

Theroundmethod ist ein Jahreskalender der rund ist. Damit das Jahr ein Rundes werden kann
… David Schellander ist Designer, Querdenker, Problemlöser aus Linz und hat dieses schöne und anregende Tool gestaltet.

In der Arbeit mit Gruppen und Teams als auch in der Einzelarbeit bietet der Planer eine gute Fokussierung auf Jahresziele, Vorhaben und Vorsätze. Diese werden in einem weiteren Schritt konkretisiert auf Wochenbeiträge und Teilziele. Dann können in der Tagesansicht Ereignisse und Planungspunkte erstellt werden.

Ein schönes gutes Jahr!

Veränderungen – a Review to Ars Electronica 2014

„C… what it takes to change“ – Was braucht es, damit sich etwas verändern kann? So lautete das Motto der Ars Electronica 2014. Das „C“ steht für Begriffe wie creativity, catalysts, communication oder challenge.

Bei einer Veranstaltung sprach der Wissenschafter Derrick de Kerckhove über das Thema Veränderung und Wandel. Als Kernpunkt sieht er die innere Einstellung jedes/jeder Einzelnen, denn die Umwelt wird erst durch die innere Einstellung jedes einzelnen Menschen konstruiert. Die innere Einstellung wird nach Außen projiziert und die Umwelt reagiert auf genau die gleiche Art und Weise darauf.

Mittlerweile managen wir Menschen drei verschiedene Bereiche unseres Lebens: den physischen, den mentalen und den virtuellen Bereich. Viele verbringen die meiste Zeit mittlerweile im virtuellen Bereich. Der Screen ist zum primären Bezugspunkt geworden. Dabei gelten im virtuellen Bereich eigene Codes und Verhaltensweisen. Sie stellt uns „anders“ dar, als wir sind. Wir haben sichtlich nunmehr mehrere Identitäten (Roy Ascott), die sich verbreiten. Das erhöht Komplexität schlagartig und führt einerseits zu Irritationen aber auch zu Andockpunkten. Vieles davon ist einfach noch nicht erforscht …

Linktipp: http://www.aec.at/aeblog/2014/10/09/erzahlungen-fur-den-wandel/

Seminarhaus für Klausuren – mein Tipp

Die Nationalpark Lodge Villa Sonnwend ist ein besonderer Orte für Klausuren und Teamtage. Gelegen in der Nationalpark-Gemeinde Roßleithen bietet das Haus neben perfekter Infrastruktur, feinem Essen (regional & biologisch) auch eine Umgebung in Alleinlage mit eine Blick in die umliegend Bergwelt, wo einem das Herz aufgeht.

Ich kooperiere mit der Nationalpark Lodge Villa Sonnwend und biete Ihnen auch gerne ein Gesamtpackage für Ihre Klaus-ur

Mehr Infos zum Seminarhaus-Tipp unter: www.villa-sonnwend.at

Mit mir in Klausur gehen

Sich zurückziehen. Schließen (lat. claudere) des Gewesenen. An einem Platz, der offen ist – ganz offen, aber auch ganz geschlossen – abgeschieden. Nur ich.

Sich einlassen – auf was? Verweilen, warten, … Inspirationen und Visionen können kommen …

Anfangs rastlos, Gedanken laufen, Müdigkeit, Entspannung tritt ein. Die Ruhe wirklich spüren. Was bedarf ich? Was ist mir gerade wichtig? Sorgsam.

Ängste sind in dieser Abgeschiedenheit auch da – kommen hoch.

Das Meine kommt hoch – bin damit konfrontiert.
Konzentriert – Konzentrat – Essenz – Pur

Belastungen in der Arbeitswelt

Prof. Dr. G. Günter Voß befindet die zunehmende Belastungen und Ökonomisierungstendenzen „marktbedingte“ Kräfte, die nicht mehr zuortenbar sind. Neben psychischer Probleme und Erkrankungen von Mitarbeiter/-innen – mittlerweile sind 42 % der Krankenstandstage laut OÖGKK auf psychischer Erkrankungen zurückzuführen – können auch Organisationen psychosomatische Symptome zeigen.

Diesen Phänomenen zu begegnen bedarf es Artikulationsmöglichkeiten im Betrieb. Zudem müssen Mitarbeiter/-innen lernen ihre Grenzen zu wahren – das ist jedoch immer auch eine Frage der Alternativen und Alternativlosigkeiten.

Den Artikel finden Sie auf der ÖVS Homepage.

Ent-Ärgern

Kennen Sie das: Sie ärgern sich über Jemanden oder Etwas, sind innerlich auf 180?

Wie diesem Ärger begegnen?

Ein Modell das ich hier vorschlage ist: Ent-Ärgern. Natürlich können Sie auch etwas Anderes tun: Weiter Ärgern, Ärger erhöhen, es noch Ärger werden lassen, …

Eine Möglichkeit aber könnte es sein sich zu ent-ärgern. Innerlich diesen Ärger wegbringen. Ihm – dem Ärger – eine andere Tür aufmachen. Die eigene Haltung dazu ein Stück so zu verändern, dass der Ärger sich ent-spannt und ent-rinnt.

Ihnen alles Gute beim Ausprobieren!
Ja, was mir manchmal hilft: tief ein- und ausatmen, Meditation, spazieren gehen, eine Runde Laufen, es ansprechen was mich ärgert, …

- von Klaus Wögerer - Allgemeines

Eine Frage der Sicht-weise?

Es ist eine Frage der Sichtweise. Andy Holzer schreibt in seinem Buch (vgl. S. 177), dass er sein fehlendes Augenlicht mit anderen Wahrnehmungen kompensiert. Dabei sind es vielschichtige Wahrnehmungen, die sich bei ihm entwickelt haben.

Eine Lampe konnte er „sehen“ in dem er wahr nahm, dass die Glühlampe Wärme ausstrahlt.
„Sehende Menschen denken immer, Sehen sei das Aufnehmen von objektiver Realität im Gehirn. Aber ist das richtig? Wie viel von dem, war wir Sehen nennen, kommt wirklich von außen und wie viel von innen. Der visuelle Cortex spielt auch eine wichtige Rolle bei der Gestaltung von Erwartungen. Nicht nur die Realität, sonder vor allem die Erwartung dessen, was zu sehen sein wird, leitet die Wahrnehmung.“ (S. 183f)

Buchtipp für „Sehende“: Holzer, Andy (2013): Balanceakt. Blind auf die Gipfel der Welt.

Supervision für Mut in der sozialen Begegnung

„Räume, in denen es möglich ist, unbequeme Dinge zu sagen, Dinge angstfrei sagen zu können, von denen anzunehmen ist, dass sie andere stören, diese Räume, die fehlen“, sagt Kinderpsychiater und Buchautor Paulus Hochgatterer.

Das trifft auch auf gute Supervision zu, die ein Umfeld schafft, damit in Teams und Gruppen der Mut möglich wird …