Archiv der Kategorie: Personalmanagement

Bleib Überraschungsfähig!

„Wir verlieren eine wichtige Fähigkeit, um nach vorne zu kommen, zu lernen und zu verstehen: unsere Überraschungsfähigkeit. Innovative System zeichnen sich immer durch diese Fähigkeit aus – die man am besten durch selbstständiges Nachdenken in einer neuen, unbekannten Situation beschreiben könnte.“ (Lotter, Wolf (2017): Störzonen. Überraschungen sind unvermeidlich. Wäre es nicht klug, aus ihnen gute Gelegenheiten zu machen? In: brand eins. Heft 12. Dezember 2017. www.brandeins.de S. 38

Unsichere Zeiten im Betrieb: Kommunikation hilft

„Als Gegenmittel raten die Supervisoren zu einer gut organisierten betrieblichen Kommunikation.(…). Das Unternehmen muss bestimmte Formen der Kommunikation gezielt schaffen, pflegen und unterstützen. … Professionelle Unterstützung sichert man durch Supervision. … Regelmäßige Überprüfung und „Wartung“ der Kommunikation stellen sicher, dass der Fluss der Informationen nicht stockt.“ (Stellungnahme der PräsidentInnen der europäischen Supervisionsverbände bei der Generalversammlung der ANSE in ÖVS news 3/20016; S. 18)

Supervision in der Wirtschaft

Supervision ist ein wirksames Tool und Setting für die Personalentwicklung, jedoch ist es noch nicht in allen Bereichen der Wirtschaft bereits angekommen und verbreitet.

Durch die Reflexion des Beruflichen kann Supervision gerade bei der Klärung der Führungsrolle und -aufgaben, bei der Kommunikation in der Organisation sowie im Umgang mit Belastungen (Burnout) wertvolle Impulse leisten und zur Auflösung von Problemen im Arbeitsalltag beitragen. Gerade in Zeiten der Veränderung und Unsicherheit ebenso für die Phasen der Anspannung und Belastung.

Personalentwicklung arbeiten immer noch mit Settings, die m.E: für bestimmte Bearbeitungssituationen (z.B. Führungskräfteentwicklung) unpassend sind. Fragen Sie sich daher: Welches Setting setze ich für welche Zielsetzungen und Aufträge ein? Wie gestalte ich die Rahmung und auch den Rückfluss?

Im Personal Manager (5/2017, S. 30f) berichten meine ÖVS-Kolleg/-innen Wolfgang Knopf und Michaela Judy darüber im Artikel: Supervision in der Wirtschaft: Probleme analysieren und lösen.

Praxisleitfaden BEM-Austria

Mit BEM-Austria geben wir vom Betriebsservice Unternehmen einen roten Faden in die Hand, um Problemstellungen zielgerichtet und erfolgsversprechend mit einem geeigneten und erprobten Personalmanagementtool anzugehen.

Mit dem Praxisleitfaden BEM-Austria erhalten Personalverantwortliche in kurzen Artikeln Stück für Stück Bilder zu den relevanten Themenstellungen bei der Implementierung und Umsetzung von BEM – Betriebliches Eingliederungsmanagement sowie konkrete Tipps und Erfahrungen.

Ab ist der der Praxisleitfaden BEM-Austria bestellbar unter bem@betriebsservice.info

Personalentwicklung für Berufseinsteiger/-innen

Für neu in den Beruf einsteigende – z.B. in den Bereichen Soziale Arbeit, Gesundheitswesen, Personalarbeit, Dienstleistung – ist Supervision & Coaching meist die geeignete und passende Personalentwicklungsmethode:

  • individuell an den Erfahrungen der Berufseinsteiger/-innen Entwicklung erzeugen
  • konkret an den Themen der Berufseinsteiger/-innen vertiefen
  • reflexiv den Berufsalltag begutachten und Entscheidungen bewusst gestalten
  • einen geschützten Rahmen für Lernen bieten
  • Sicherheit schaffen durch strukturiertes fortwährendes Setting

Seminare, Vorträge und wissensorientierte Settings können die oben genannte Punkte oftmals nicht in dieser Dimension berücksichtigen und somit solch einen nachhaltigen Mehrwert generieren wie Supervision & Coaching.

Das ab-c® der Personalentwicklung

Das Arbeitsbewältigungs-Coaching® (ab-c®) bietet Unternehmen einen strukturierten und inhaltsoffenen Beratungsprozess, der die Mitarbeiter/-innen und das Unternehmen unterstützt, den Wandel der Arbeits- und Wirtschaftswelt gut zu meistern.

Das ab-c® setzt auf dem finnische Konzept der „Arbeitsbewältigungsfähigkeit“ auf und integriert das Visualisierungsinstrument „Arbeitsbewältigungs-Index“.

Das ab-c® arbeitet in der Coachingsequenz mit dem/der Mitarbeiter/-in an persönlichen und betrieblichen Förder- und Entwicklungsmaßnahmen in folgenden vier Feldern:

  • Persönliche Gesundheit
  • Arbeitsbedingungen
  • Qualifizierung und betriebliche Entwicklungsmöglichkeiten
  • Führungskultur und Betriebsklima

 

Belastungen in der Arbeitswelt

Prof. Dr. G. Günter Voß befindet die zunehmende Belastungen und Ökonomisierungstendenzen „marktbedingte“ Kräfte, die nicht mehr zuortenbar sind. Neben psychischer Probleme und Erkrankungen von Mitarbeiter/-innen – mittlerweile sind 42 % der Krankenstandstage laut OÖGKK auf psychischer Erkrankungen zurückzuführen – können auch Organisationen psychosomatische Symptome zeigen.

Diesen Phänomenen zu begegnen bedarf es Artikulationsmöglichkeiten im Betrieb. Zudem müssen Mitarbeiter/-innen lernen ihre Grenzen zu wahren – das ist jedoch immer auch eine Frage der Alternativen und Alternativlosigkeiten.

Den Artikel finden Sie auf der ÖVS Homepage.

Krankenstandsrückkehrgespräche versus Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Wie ein unreflektiert eingesetztes Setting einen Bumerang auslöste, zeigt sich an den in vielen Unternehmen versuchten Krankenstandsrückkehrgesprächen, die von Führungskräften geführt wurden. Vielfach kam es zu Verschlechterungen von Situationen und dem Abbruch dieses Settings. „Wir haben’s zwar, aber keiner machts.“ Man hat sichtlich etwas nicht bedacht: schwierige Situationen zwischen Führungskräften und Mitarbeiter/-innen verstärken sich dadurch gerade in der sensiblen Frage der Absenz. Zwei Lösungsmöglichkeiten dazu:

  • Führungskräfte die selbstreflektiert nicht in den Bewertungs- und Leistungsbeurteilungsmodus gehen, über äußerst hohe Gesprächs- und Beratungskompetenzen verfügen und Ressourcen für solche Gespräche haben oder
  • die Entkopplung der Gespräche von der Führungskraft gerade zu Beginn des Wiedereingliederungsprozesses und strukturelle Einbettungen, wie es ein Betriebliches Eingliederungsmanagement bietet, gepaart mit einer Haltung der ehrlichen Entwicklung von Lösungen und Optimierungen.

Mehr über BEM unter www.bem-austria.at

Führungs-Kraft dank Supervision

Die Führung von Teams und Abteilungen ist eine herausfordernde Arbeit und hochkomplex. Damit Führung gelingen kann, das Führungsverhalten und -verständnis weiterentwickelt werden kann und passende, kraftvolle Interventionen als Führungskraft gesetzt werden können, braucht es eine erprobtes professionelles Setting.

Supervision ist die regelmäßige stetige Reflexion des beruflichen Alltags – z.B. 14-tägig oder monatlich. Im Sozial- und Gesundheitsbereich wird Supervision für Teams und Führungskräfte bereits seit vielen Jahren zur Qualitätssicherung erfolgreich eingesetzt. Mittlerweile ist dort Supervision ein „Muss“ für alle Mitarbeiter/-innen, um schwierige Situationen professionell zu managen.

Durch dieses stetige Arbeiten an den Themen der Führungskraft wird es möglich eine nachhaltige Führungskompetenz und -kultur zu entwickeln. Natürlich gibt es eine klare Auftragsklärung für die Supervision mit dem/der Auftraggeber/-in (z.B. der Personalentwicklung).

Gerade für Führungskräfte, die neu die Funktion einnehmen ist Supervision ein äußerst produktives Setting, da intensives, kraftvolles Arbeiten in einem vertraulichen Rahmen möglich ist.