seminarium

Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe! (Pippi Langstrumpf)

Vogelfrei einmal an die Sache rangehen. Locker auf einem Bein stehen und das Gleichgewicht halten. Es einfach ausprobieren, die Komfortzone einmal verlassen. Oder von oben hinunterschauen. Dann doch zum Flug abheben? Lernen und Entwicklung durch die unterschiedlichen Akteure aus den Organisationen und dem anders Tun.

seminarium ist wirklich Anderes für Mitarbeiter*innen und Führungskräfte der Sozialen Arbeit, des Gesundheitswesens, der Pädagogik und Wirtschaft.

wia anders?

Diese drei Werte sind es, die ein seminarium so einzigartig machen …

  • Wir legen Wert darauf, gemeinsam ein seminarium zu schaffen, in dem wir ausgetretene Pfade schätzen, sie aber gerne auch mal verlassen.
  • Wir legen Wert darauf, gemeinsam ein seminarium zu schaffen, in dem es Auszeiten vom aktuellen Handlungsdruck gibt und auch das Scheitern sein darf.
  • Wir legen Wert darauf, gemeinsam ein seminarium zu schaffen, in dem wir uns mit unserem Ausprobieren den anderen zumuten, dabei aber darauf achten, keine Zumutung zu sein.

Konkret bedeutet das …

  • Wir haben Spaß am Tun und sind ernsthaft am Anliegen.
  • Wir probieren Anderes und versuchen auch neben der Spur zu sein und dort zu gehen.
  • Wir verlassen ausgetretene Pfade und gehen auch mal ins Gestrüpp.
  • Wir vertrauen darauf, dass selbst dort, wo es scheinbar keine Alternativen gibt, unzählige Möglichkeiten brach liegen und bloß darauf warten, ergriffen zu werden.
  • Wir nutzen das „Mac-Gyver-Konzept“.
  • Wir probieren das Scheitern können & dürfen & wollen und das ohne Angst und Ängste.

Ein seminarium gibt es als individuelles Training und Beratungsformat für Themen, die Sie einbringen oder als Workshopformat mit Themen, die wir als wichtig und relevant erachten.

wer sa ma?

Klaus Wögerer (Supervisor & Coach), Renate Fischer (Supervisorin & Coach), Klaus Kimbacher (Supervisor & Coach), Christian Reininger (Supervisor & Coach, Psychotherapeut).

Was uns verbindet ist der Blick auf die wechselseitige Kommunikation der Beteiligten, auf das Zirkuläre. Unsere Arbeitsgrundlage und Herangehensweise bildet dabei die Systemtheorie der Wiener Schule von ASYS – Arbeitskreis für systemische Sozialarbeit, Beratung und Supervision (www.asys.ac.at). 

Wir rechnen Probleme nicht einer Person zu, sondern sehen diese in zirkulären Interaktionsschleifen sich selbst reproduzierend. Lösungen werden in diesem System entwickelt. Und das nicht deshalb, weil das Gegenüber plötzlich ein anderer Mensch wurde, sondern weil wir entscheiden, anders mit einander umzugehen.

Doch unser Ansatz will über das Denken in Kategorien „Problem – Kein Problem“ hinaus gehen. Das Leben lässt sich ja erfreulicherweise noch anhand ganz anderer Unterscheidungen wahrnehmen und beschreiben. Auch mit diesen wollen wir verstärkt „herum-experimentieren“. Übungen sollen helfen, noch brach liegende Denk-, Wahrnehmungs- und Handlungsmöglichkeiten zu finden, die an sich einfach lustvoll und bereichernd für uns sind.

wia da ma?

  • Wir stellen und halten einen sicheren Arbeitsrahmen, der trägt.
  • Wir bereiten alles gut vor und improvisieren im Hier & Jetzt.
  • Wir nehmen es sehr ernst aber uns auch nicht zu ernst.
  • Wir stellen Bewegung und Beweglichkeit her, entwickeln und probieren experimentelles Verhalten.
  • Wir arbeiten mit allen Sinnen, dem ganzen Körper und gehen mit vielfältigen Formen an die Sachen heran.

woher kum ma?

Der Begriff Seminar lässt sich auf den lateinischen Ausdruck seminare (säen) oder seminarium (Pflanzstätte, Baumschule, Pflanzschule) zurückführen. Diese Art der Lehrveranstaltung wurde zu Beginn des Idealismus im 18./19. Jahrhundert wieder eingeführt. Wie in der mittelalterlichen Universitas wurden dabei die Student*innen grundsätzlich als gleichberechtigte Teilnehmer*innen in der wissenschaftlichen Arbeit angesehen. (vgl. Wikipedia) Diesen Ansatz führen wir mit seminarium weiter.